Qualitätsjournalismus

Der Begriff Qualitätsjournalismus hat sich eingebürgert, für journalistische Arbeit, welche einerseits nicht rein auf die Einschaltquoten, Klicks und Leserzahlen ausgerichtet ist und andereseits sich nicht den Kurs der Selbstzensur unterwirft, welchen die deutsche Prresse nach dem Ende des zweiten Weltkrieges - unter Aufsicht der Alliierten - eingeschlagen hat.

Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung ist volgender Einleitungstext zu finden:

"Freie und unabhängige Medien sind für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft unerlässlich. Sie informieren, erklären, ordnen ein, bieten verschiedene Meinungen, aktivieren, kurz: Sie helfen, demokratische Öffentlichkeit herzustellen. Zudem haben sie eine wichtige Kontrollfunktion gegenüber den Mächtigen. Seit über einem Jahrzehnt befindet sich die Medienwelt im Umbruch. Lange Zeit gültige Gewissheiten werden durch das Internet grundlegend infrage gestellt. Zum einen betrifft das die Geschäfts- und Vertriebsmodelle, zum anderen ist die Abgrenzung zwischen Sendern und Empfängern aufgeweicht: Jeder kann heute ein potenziell großes Zielpublikum ansprechen, ohne dass dabei ein Verlag oder eine Redaktion bemüht werden muss. Was bedeutet das für den Journalismus?"

Im Anschluß eine Liste mit Beiträgen zum Thema.

Website "Qualitätsjournalismus" des Bundeszentrale für politische Bildung

Die GLS-Bank hat sich um Bemühungen in Bezug auf Qualitätsjournalismus einen Namen gemacht. Der GLS-Geldgipfel hat in der Vergangenheit eine eigene Arbeitsgruppe zu diesem Thema angeboten. Desweiteren wird das Thema im Online-Magazin "Bankspiegel Spezial" behandelt.

Bankspiegel Spezial "Qualitätsjournalismus" der GLS-Bank

Unter dem Namen "Faktoren für Qualitätsjournalismus" haben sich Christiane Schulzki-Haddouti, Miriam Bunjes und Geribert Jakob im Rahmen einer Mediendisput-Analyse des Themas angenommen.

"Faktoren für den Qualitätsjournalismus" auf der Website von Christiane Schulzki-Haddouti

"Begrenzter Journalismus" Veröffentlichung der Forschungsgruppe "Medien" um Prof. Geribert Jakob der IKuM, Hochschule Darmstadt

Mainzer Mediendisput